St. Pauler Kultursommer

Benediktinerstift St.Paul

Presseberichte

Unterkärntner, 24.10.2012

Mitgliederversammlung des St. Pauler Kultursommers

 

Am 3. Oktober lud der „Verein der Freunde des St. Pauler Kultursommers“ zur alljährlichen Mitgliederversammlung ins GH Poppmeier ein. Der Vorsitzende des St. Pauler Kultursommers, Mag. P. Siegfried Stattmann OSB, und der organisatorische Leiter, DI Reinhold Stöckler, bedankten sich bei allen Subventionsgebern,  Sponsoren u. Förderern, insbesondere bei der Raika St. Paul, aber auch bei allen Abonnenten und freiwilligen Helfern des Kultursommers für die großartige Unterstützung.
Bei einem Kurzbericht über den diesjährigen St. Pauler Kultursommer, verwies DI Stöckler auf einen leichten Rückgang der Besucherzahlen, welchen er auf die Fußball-EM zurückführt.
Sehr zufrieden stellend verlief der Abo-Verkauf und bei der Anzahl der Sponsoren war sogar eine Steigerung zum Vorjahr zu verzeichnen. Das Programm für den Kultursommer 2013 wurde bereits fertig gestellt und es sind wieder einige Höhepunkte zu erwarten, u.a. ein Liederabend mit der renommierten Sopranistin Ildiko Raimondi und ein Konzert mit dem Goldberg Trio Wien.
Gemeinderat Ignaz Ninaus überbrachte herzliche Grüße des Bürgermeisters, welcher leider nicht teilnehmen konnte, und bedankte sich für die gute Zusammenarbeit.
 

Unterkärntner, 29.8.2012

3500 Besucher genossen den heurigen St. Pauler Kultursommer

Der St. Pauler Kultursommer, das größte Musikfestival Unterkärntens, ging kürzlich mit einem Konzert von Studierenden des Kärntner Landeskonservatoriums, dem "Quartett Furiant", zu Ende. Über 3500 Musikfreunde besuchten zwischen Pfingsten und Mariä Himmelfahrt die insgesamt 16 Kultursommer-Konzerte. Der musikalische Kuso-Leiter, DI Reinhold Stöckler, ist mit den Besucherzahlen zufrieden: "Die Kultursommerkonzerte waren unterschiedlich gut besucht, zwischen 100 und 500 Besucher sind zu den einzelnen Veranstaltungen gekommen. Das Chor- und Orchesterkonzert des Kammerchors Norbert Artner unter Dirigent Herwig Wiener Püschel war der Spitzenreiter. Über 500 begeisterte Musikfreunde waren in die Stiftskirche gekommen."
Erstmals hatten Jugendliche bis 16 Jahren zu den Kultursommer-Konzerten freien Eintritt. Die Kuso-Verantwortlichen wollten damit vor allem die SchülerInnen der Lavanttaler Musikschulen ansprechen und einladen, die Konzertveranstaltungen und Messen zu besuchen. "Die Resonanz war leider sehr gering", bedauert Organisator Reinhold Stöckler. Doch er blickt bereits in die Zukunft und meint: "Das Programm für den Kultursommer 2013 steht schon!" 

 

Unterkärntner, 16.8.2012

„Ariosti und Freunde“

So lautete der Titel des Programms, aufgeführt vom Ensemble „sonor beatus“. Freunde des Barock kamen voll und ganz auf ihre Kosten. Mit Werken von A. Ariosti, G. B. Bononcini u. G.M. Bononcinci brillierte Margit Urbanetz-Vig, die Gründerin des Ensembles, mit ihrer Barockgeige. Die 3. Suite für Cembalo von G. Fr. Händel fand ihren Meister in Angela Koppenwallner. Hier kam ihr Können so richtig zum Ausdruck. In den vorherigen Werken ging das Cembalo manchmal im vollen Klang der Geige und der nicht gerade optimalen Akustik der Stiftskirche unter.
Mit der äußerst schweren Gambenliteratur von A. Forqueray, M. Marais u. J.S. Bach hatte der junge, talentierte Gambist Christoph Urbanetz keinerlei Schwierigkeiten. Mit einer Leichtigkeit meisterte er die technisch schwierigsten Passagen. Zum krönenden Abschluss gab`s noch ein Werk von A. Ariosti zu hören, wo der wunderbare Klang der Viola d`amore, gespielt von Margit Urbanetz-Vig, zur Geltung kam. Hier mischten sich Viola d`amore, Cembalo und Viola da Gamba zu einer einmaligen Einheit. Als Dank für den wahren Genuss, wurde das Ensemble „sonor beatus“ mit reichlichem Applaus belohnt.
 
GH


Unterkärntner, 1.8.2012

"In uns oder nirgends...

…ist die Ewigkeit mit ihren Welten“ philosophierte der Dichter Novalis vor mehr als 200 Jahren. Das Novalis-Quartett, das am Mittwoch in St. Paul gastierte, hat diesen Gedanken aufgegriffen.
Um es gleich vorweg zu sagen: es war kein spektakuläres „Event“ (deren es genug gibt), sondern eine Innenschau, die die musikalische Aussage und nicht die beeindruckende Wirkung in den Vordergrund stellte. Wer einen anstrengenden Tag hinter sich hatte, wurde durch die Schlichtheit von Mozarts D-Dur-Quartett aus dem Alltag abgeholt und auf Schumanns Streichquartett in A-Dur op. 41/3 vorbereitet, denn dieses ließ musikalisch mehr Fragen offen als es Antworten gab. Mit Brahms‘ Quartett in a-moll gelang sozusagen die Synthese aus Tiefgründigkeit und Verständlichkeit. Diese Welt wurde von Spitzenkräften der deutschen Klassik-Szene perfekt, aber auf sympathische Art erschlossen – ohne übertriebene Gestik, aber mit sattem Klang und verhauchenden Pianissimi.
Das Ehepaar Jürgen und Cornelia Schwab (1. und 2. Violine) aus Würzburg, sowie Jürgen Weber (Viola) und Klaus Kämper (Violoncello) aus München haben in der Form des Streichquartetts wohl die Spitze ihrer musikalischen Entwicklung gefunden!
RG


 Unterkärntner, 25.7.2012

AIMS-Orchester trat auf: die Wege sind die Ziele!

Am vergangenen Freitag war – im biennalen Rhythmus – wieder einmal das American Institute for Musical Studies mit seinem riesigen Orchester und einigen Solisten beim St. Pauler Kultursommer zu Gast – gute und gerne erwartete musikalische Freunde aus Übersee sozusagen, deren Wege sich im Sommer in Graz kreuzen, um immer wieder zu neuen Ergebnissen zu kommen.
Dieses Mal standen neben zwei Opernarien auch ein Ausschnitt aus John Rutters Requiem und vier Orchesterwerke auf dem Programm. Im Duett aus „Thais“ von J. Massenet sowie in der „Abendstern“-Arie des Tannhäuser von R. Wagner wurden die professionellen Qualitäten der Studierenden des Meisterkurses sicht- bzw. hörbar. Unter den Orchesterwerken hinterließ vor allem die Streicherfantasie von Ralph Vaughan Williams einen bleibenden Eindruck. Den orchestralen Höhepunkt des Abends aber bildete wohl die „Italienische Sinfonie“ von Felix Mendelssohn-Bartholdy. Der souverän musizierende Dirigent Alexander Kalajdzic vom Nationaltheater Mannheim entzündete mit seinen MusikerInnen ein wahres musikalisches Feuerwerk mit rasanten Tempi in den Ecksätzen. Sehr schön war die bewegungsmäßig nahtlose Überleitung des Dirigenten von Satz zu Satz. Alexander Kalajdzic hat mit seinem Orchester das Maximum geschafft. Die Begeisterung des Publikums erzwang folglich eine Wiederholung des Schluss-Satzes.
RG


 Unterkärntner, 18.7.2012

Mozarts "Missa in c-moll" erklang in der Stiftskirche

Eine geistige und musikalische Meisterleistung stellt die "Missa in c-moll" von W.A. Mozart dar, mit der er die ursprüngliche Funktion dieser Musik sprengte und zum reinen Konzertwerk erweiterte - allerdings als Fragment, das von Robert D. Levin vollendet worden war. Ein nicht minder großes Maß an Ausdauer und Konzentration verlangt dieses Werk, das am vergangenen Freitag beim St. Pauler Kultursommer zur Aufführung kam, aber auch allen Mitwirkenden ab.
Der Kammerchor Norbert Artner unter Herwig Wiener-Püschel stellte sich dieser Herausforderung und bewältigte sie mit höchster Konzentration hervorragend. Um es gleich vorweg zu sagen: wenn man - als CD-verwöhnter Hörer - nicht mit der Vorstellung von Spitzen - Interpretationen im Kopf unvoreingenommen in so ein Konzert geht, kann man die Leistung von Herwig Wiener-Püschel schätzen, der mit seinem sicheren Dirigat dieses wunderbare musikalische Erlebnis möglich machte. Sehr beeindruckend waren auch die Solisten Kinga Kriszta (Sopran), Tünde Szaboki (Sopran), Gabriel Lipus (Tenor) und Ewald Nagl (Bass), deren Stimmen sehr gut harmonierten, wobei man sich beim Tenor vielleicht etwas mehr Leichtigkeit gewünscht hätte. Besonders hervorzuheben ist aber die großartige Leistung des Chores, der von Herwig Wiener-Püschel präzise einstudiert worden war.
Wenn man als Orchester die Academia Ars Musicae mit ihrem Konzertmeister und künstlerischen Leiter Brian Finlayson engagiert, kann man sicher sein, einen nuancenreichen und ausgewogenen Klangkörper mit einem samtenen Streicherklang von erster Güte zur Verfügung zu haben. Entsprechend groß war auch das Publikumsinteresse. Die Stiftskirche war voll besetzt und der Applaus wohlverdient.

RG


Unterkärntner, 11.7.2012 

22 Gitarren erklangen in der Stiftskirche

Einer besonderen Idee hat sich der gebürtige Lavanttaler Gitarrist Manfred Steflitsch verschrieben: Bereits vor zwanzig Jahren gründete er das Gitarren Ensemble Graz (GEG) mit dem Ziel, jede Art von Musik für Gitarrenorchester zu arrangieren und spielbar zu machen. Dabei reicht der Bogen von der Barockliteratur über die Klassik und Romantik bis in die Gegenwart. Ob das künstlerisch gesehen immer ein Glücksfall ist, wird jeder anders beurteilen. Tatsache ist, dass Manfred Steflitsch mit dem GEG bereits Preisträger internationaler Bewerbe wurde.
Das Konzertprogramm in der Stiftskirche war ein „Best of“ der bekanntesten klassischen Orchesterwerke nebst einer Eigenkomposition, „Grazer Impressionen“. Die 22 Gitarristinnen bildeten einen homogenen Klangkörper, der die Stücke möglichst nahe am Original sehr klangsauber interpretierte. Das Publikum war dankbar, einmal Werke wie die „Barcarole“ von Offenbach, „Die Moldau“ von Smetana oder Ausschnitte aus Tschaikowsky’s Balletten in St. Paul zu hören und sparte nicht mit Applaus.
RG


Unterkärntner, 4.7.2012

Balsam für die Seele

Wer am vergangenen Donnerstag auf das EM-Spiel Deutschland gegen Italien verzichtete (aber selbst das wäre sich noch ausgegangen) und statt dessen das Spiel Österreich mit Bulgarien in der Stiftskirche wählte, wurde reich beschenkt. Die in Bulgarien geborene Bratschistin Daniela Ivanova - seit 2007- im Orchester der Wiener Staatsoper und seit 2010 Mitglied der Wiener Philharmoniker - konzertierte mit Eduard Kutrowatz, den man nicht mehr vorstellen muss, in St. Paul.

Die Viola, deren Spieler unter Musikern gerne Adressaten der "Bratschisten-Witze" sind, ist als Soloinstrument in Konzerten sehr selten zu hören. Ihr Klang geht berührend zu Herzen. Es ist keine strahlende, unerreichbare helle Höhe, sondern eine abgetönte intime Stimme, der man sich unweigerlich verwandt fühlt. Daniela Ivanova hat dieser Stimme mit Werken von Piazzolla, Glasunow, Tschaikowsky, Skrjabin, Rubinstein, Popov, Rachmaninoff und Fauré mit ihrer Klangkultur auf vielfältige Weise Ausdruck gegeben - allesamt Stücke, die die Viola zum singenden Instrument (Viola cantabile) machen. Folgerichtig wurde auch der Schritt gesetzt, Lieder ohne Worte zu interpretieren, was mit Wagners "Abendstern" oder Ausschnitten aus Schuberts "Winterreise" wunderbar gelang! Nebenbei wurde dadurch besonders deutlich, wie genial sich hier die semantische Form in der Musik wiederspiegelt - sowohl in der Melodie als auch im Klavierpart, der dank Eduard Kutrowatz eine Symbiose mit der singenden Viola darstellte. Was will man mehr?

                                                                                                                                                            RG


Kleine Zeitung, 14.6.2012

Meisterwerke im Stift St. Paul

Die Stiftskirche der Abtei im Benediktinerstift St. Paul im Lavanttal ist der Mittelpunkt einer bereits traditionellen Veranstaltungsreihe. Der St. Pauler Kultursommer findet heuer schon zum 33. Mal statt. Fest im Programm verankert ist die Reihe "Junge Künstler", bei der die Veranstalter dem Nachwuchs die Chance gibt, sich zu präsentieren.
Und schon morgen erfolgt der Auftakt mit jungen Künstlern unter dem Titel "Streifzüge-Renaissance-Modern" mit Musikern und Sängern der Bezirksmusikschule Völkermarkt. Eintritt: freiwillige Spende.
Bekannte Ensembles und international anerkannte Künstler machen den St. Pauler Kultursommer zu einem einzigartigen Kulturerlebnis. Internationalität ist ein Stichwort, das das größte Musikfestival im Unterkärntner Raum auszeichnet, denn mit dem Festival soll das friedliche Zusammenleben der benachbarten Volksgruppen, besonders im Alpe-Adria-Raum gefördert werden.[...]


Unterkärntner, 31.5.2012

St. Pauler Kultursommer wurde mit "Pauken und Trompeten" eröffnet

Traditionell sorgte ein Ensemble der Alt-Lavanttaler Trachtenkapelle St. Paul mit Pauken, Trompeten und Posaunen für den musikalischen Auftakt des St. Pauler Kultursommers. Die offizielle Eröffnung der 33. Auflage des größten Musikfestivals in Unterkärnten wurde von Landtagspräsident Josef Lobnig am vergangenen Samstagabend im Artrium des Benediktinerstifts vorgenommen.

Das zahlreich erschienene Publikum wurde vom Stiftsabt Dr. Heinrich Ferenczy herzlich willkommen geheißen, insbesondere die Vertreter der Landes- und Gemeindepolitik sowie die Gönner und Sponsoren des Kultursommers. Mit dem Goethe-Zitat: "Wer Musik nicht liebt, verdient nicht, ein Mensch genannt zu werden; wer sie nur liebt, ist erst ein halber Mensch; wer sie aber treibt, ist ein ganzer Mensch." sorgte Ferenczy erst für einige bange Blicke unter den Besuchern, doch er konnte alle weniger musikalischen beruhigen, indem er versicherte, dass bereits mit dem Mitsingen bei der Sonntagsmesse das Goethe-Kriterium für einen ganzen Menschen erfüllt sei.

Dekan Mag. P. Siegfried Stattmann begrüßte als Vorsitzender des St. Pauler Kultursommers die Gäste auch im Namen des auf einem Kuraufenthalt weilenden organisatorischen Leiters, DI Reinhold Stöckler. "Unsere diesjährige Veranstaltungsreihe weist wieder ein stimmiges Programm mit 15 musikalischen Perlen aus unterschiedlichen Kulturepochen auf", so Stattmann, der insbesondere den langjährigen Förderern und Sponsoren für ihre Unterstützung dankte.

Dass es heuer bereits den 33. Kultursommer zu eröffnen gebe, bezeichnete Bgm. Ing. Hermann Primus als Zeichen für eine "starke und langfristige Willensäußerung des Stiftes und der Marktgemeinde" zu dieser Veranstaltung, die für ihn ein "Leuchtturmprojekt, das weit über die Grenzen der Gemeinde und des Landes hinausreicht" darstellt. "Viele Besucher aus nah und fern kommen alljährlich nach St. Paul und erleben hier eine kulturelle Plattform, auf der sich immer wieder auch junge Talente präsentieren können. Neben dem Kultur- und Kunstgenuss bietet auch die Kulinarik Verlockungen", stellte Primus fest, der mit einem Zitat des österreichischen Dirigenten Nikolaus Harnoncourt schloss: "Musik und Kultur ist nötig, damit wir menschlich bleiben."

Für den Landtagsabgeordneten Günter Leikam war es der erste Besuch beim größten Musikfestival Unterkärntens. "Ich danke allen Verantwortlichen für Ihre Arbeit. Die Organisation ist bestimmt nicht immer einfach und das Budget ist auch kein ganz großes, aber bei gutem Besuch wird es zweifelsohne wieder ein großes musikalisches Fest.[...]

Landtagspräsident Josef Lobnig verwies auf die ebensolange Erfolgsgeschichte der Veranstaltung [...]*
"Den St. Pauler Kultursommer durfte ich auch bereits einmal als aktiver Sänger erleben. An den Auftritt in der tollen Kulisse der Basilika werde ich mich noch lange erinnern. Dieser Sakralraum, in dem die meisten Veranstaltungen stattfinden, macht den St. Pauler Kultursommer zu einer absoluten Besonderheit", sagte Lobnig, der darauf verwies, dass die finanzielle Beteiligung des Landes für die nächsten drei Jahre gesichert sei und es zudem die Möglichkeit von außertourlichen Zuwendungen im FAll von dringend nötigen Investitionen gebe. [...]


 Kleine Zeitung, 24.5.2012

Ein wahrhaft kultureller Sommer

Am Samstag wird der 33. St. Pauler Kultursommer, präsentiert von der Kleinen Zeitung, eröffnet.
In den kommenden drei Sommermonaten wird musiziert - von Klassik bis zur Moderne.
Bereits zum 33. Mal findet er statt und ist deshalb auch schon fest im kulturellen Geschehen des Lavanttals und auch über die Grenzen hinaus verankert: der St. Pauler Kultursommer, präsentiert von der Kleinen Zeitung, der vergangenes Jahr rund 4000 Gäste anzog. Eröffnet wird dieser bereits am Samstag mit der Alt-Lavanttaler Trachtenkapelle St. Paul.
"Wir haben heuer wieder ein buntes Programm zusammengestellt. Auch die Förderung von Jungmusikern liegt uns besonders am Herzen", sagt Reinhold Stöckler, Organisationsleiter des Kultursommers. [...] "Viele junge Künstler sind bei uns das erste Mal auf der Bühne gestanden und spielen jetzt teilweise auf den großen Bühnen, wie auch in der Mailänder Scala", so Stöckler, der heuer auch Einladungen an sämtliche Musikschulen im Tal verschickte.
Musikschüler animieren
"Die Musikschüler sollen animiert werden, unsere Konzerte zu besuchen. Wir decken schließlich einen breiten Bogen an Instrumenten ab", sagt Stöckler. Zudem ist der Eintritt bis 16 Jahre heuer frei. Den Reigen der 13 Konzerte, die zwischen Pfingsten und Mariä Himmelfahrt (15. August) stattfinden, eröffnen die Musiker am 1. Juni unter dem Motto "Männergesang und Tubenklang". Am Pfingstsonntag wird es zudem einen Festgottesdienst geben. "Für mich sind zweifellos die zwei musikalisch gestalteten Festmessen mit namhaften Chören die Besonderheit im Programm. Ich freue mich aber auch schon auf das Chorkonzert des ´Coro Polifonico di Ruda'", so Pater Siegfried Stattmann, Vorsitzender des St. Pauler Kultursommers [...]

Unterkärntner Nachrichten, 3.5.2012


Kultursommer 2012: Jugendliche bis 16 Jahren haben freien Eintritt

Am Pfingssonntag (27. Mai) startet der St. Pauler Kultursommer 2012 mit einer Festmesse in der Stiftskirche. Insgesamt 15 Veranstaltungen - von Liederabenden und Messen bis hin zu Chor- und Orchesterkonzerten- umfasst das diesjährige Programm des größten Musikfestivals in Unterkärnten. Der organisatorische Leiter, DI Reinhold Stöckler, und der Vorsitzende des Vereins "Freunde des St. Pauler Kultursommers", Dekan Mag. P. Siegfried Stattmann, wollen verstärkt die Jugend ansprechen: Deshalb können heuer Jugendliche bis 16 Jahren die Kultursommer-Konzerte gratis besuchen.
"Der Großteil der Konzerte gehört der Generation 50 plus an. Es gibt aber im Lavanttal hunderte Schülerinnen und Schüler, die zwar Musikunterricht erhalten und einen Bezug zur Musik haben, aber nie ein Kultursommer-Konzert besuchen. Mit unserer Aktion freier Eintritt bis 16 Jahren wollen wir einen Schritt setzen, um mehr Jugend zu unseren Musik- Veranstaltungen zu bringen. Ich werde auch die Musikschulen anschreiben und die MusikschullehrerInnen ersuchen, ihre Schüler dazu zu motivieren, von der Gratisaktion Gebrauch zu machen", sagt DI Stöckler, der auch heuer wieder ein abwechslungsreiches Programm mit jungen Nachwuchstalenten, aber auch mit etablierten heimischen und international renommierten Künstlern- u.a. mit Ensembles aus den Nachbarländern- zusammengestellt hat. [...]
Das St. Pauler Kultursommer-Programm kann sich durchaus sehen und hören lassen und braucht Vergleiche mit anderen Festivals nicht zu scheuen, obwohl diese meist mit wesentlich höherem finanziellen Aufwand durchgeführt werden und viel mehr öffentliche Subventionen erhalten. "Wir haben ein Aktionsbudget von jährlich rund 80.000 Euro, wovon 22.000 Euro vom Land, 5.000 vom Bund und weitere 5.000 von der Marktgemeinde St. Paul kommen. Rund ein Viertel der Einnahmen erhalten wir von Sponsoren und Gönnern des St. Pauler Kultursommers und der Rest stammt aus Eintrittsgeldern. Manche renommierten Künstler können wir uns nur deshalb leisten, weil sie dem St. Pauler Kultursommer verbunden sind und um einen Freundschaftspreis auftreten", betont Stöckler, der mit viel Herzblut bei der Sache ist und für seine Arbeit als organisatorischer Leiter nur eine bescheidene Aufwandsentschädigung verlangt. [...]

 Kärntner Woche, 2.5.2012


Das Publikum soll weniger "grau" sein

Der Kultursommer in St. Paul buhlt heuer um junges Publikum.
Der Eintritt ist bis 16 Jahre kostenlos.
ST. PAUL. Vom Samstag, dem 26. Mai, bis zum Freitag, dem 10. August, zieht der 33. St. Pauler Kultursommer im Stiftort ein. Insgesamt stehen beim klassischen Musikfestival rund um das Benediktinerstift St. Paul 15 hochkarätige Veranstaltungen auf dem Programm. "Es finden 2 Messen und 13 Konzerte statt", kündigt Organisator Reinhold Stöckler an.
Zwei heimische Stars
Beim Liederabend "Kennst du das Land?" am Dienstag, dem 5. Juni, sowie beim Auftritt des Gitarren-Ensemble Graz am Freitag, dem 6. Juli, - beides in der Stiftskirche- darf sich das Publikum auf Lavanttaler Künstler freuen. "Die Sopranistin Heidi Manser, die gemeinsam mit Peter Schneider, der am Klavier spielt, auftritt, stammt aus St. Andrä", erzählt der Organisator. Aus Oberpichling stammt Manfred Steflitsch, der das Gitarren-Ensemble Graz leitet. Einen besonderen Fokus richtet der 33. St. Pauler Kultursommer auf das junge Publikum. Um mehr Jugendliche als Zuhörer zu gewinnen, ist der Eintritt heuer bis 16 Jahre frei.
Lehrer animieren Schüler
"Bei unserem Musikfestival sind beinahe alle Instrumente vertreten, deshalb haben wir alle Musikschulen des Bezirkes angeschrieben".Mit diesen Schreiben möchte der Organisator die Musikschullehrer dazu bewegen, vermehrt die Musikschüler zum Besuch der Konzerte der Veranstaltung zu animieren. "Es ist sehr schade, dass bis jetzt die jungen Zuhörer eher die Ausnahme sind", bedauert er [...]


Raiffeisenzeitung Nr. 18/3, Mai 2012

St. Pauler Kultursommer mit jungen Talenten und renommierten Künstlern
startet am 26. Mai

"Wir haben das richtige G'spür entwickelt"

"Begonnen haben wir mit vier Konzerten- und die waren schlecht besucht", blickt Reinhold Stöckler, Mitbegründer und Organisator des St. Pauler Kultursommers, auf die kleinen Anfänge zurück. Mittlerweile hat sich die Zahl der Veranstaltungen mehr als verdreifacht und die Zahl der Besucher ist auf ein Vielfaches gestiegen.

3.800 Gäste fanden im Vorjahr den Weg in den abseits der großen Kulturzentren gelegenen Südosten Kärntens. Zu danken ist es dem Engagement des 1995 gegründeten "Vereins der Freunde des St. Pauler Kultursommers", der die schon Ende der Siebzigerjahre initiierte Veranstaltungsreihe seitens des Benediktinerstiftes auf Linie gebracht hat.
Die Förderung junger Talente und der Alpen-Adria-Gedanke mit Blick auf die Nachbarländer Slowenien und Italien stehen im Zentrum. "Die Mönche waren ja die ersten, die europäische Vernetzung betrieben haben, sie sind sozusagen die Väter des Europa-Gedankens", weiß der organisatorische Leiter des Kultursommers. Künstler wie der gebürtige Villacher Alexander Kaimbacher, Tenor an der Wiener Staatsoper, oder der in Klagenfurt gebürtige Pianist Ingolf Wunder, der beim Internationalen Chopin-Wettbewerb 2010 den zweiten Platz erreichte, haben sich hier ihre ersten musikalischen Sporen verdient - "ein Zeichen dafür, dass wir das richtige G'spür entwickelt haben", so der Boku-Absolvent und pensionierte Schuldirektor Stöckler, der durch die langjährige Kultursommer-Organisation und intensive Beschäftigung mit der Thematik einiges an Erfahrung im Musikbereich gesammelt hat.


Ein hochwertiger Mix aus Chor- und Orchesterkonzerten, Kammermusik und hervorragenden Solisten steht heuer wieder auf dem Programm. Als Gäste werden u.a. der bekannte Pianist Eduard Kutrowatz mit der Bratschistin Daniela Ivanova, das grandiose "Novalis Quartett" aus München, die junge Sopranistin Heidi Manser, das "Aims Orchester", der "Kammerchor Norbert Artner" oder die "Academia Ars Musicae" erwartet.
"Ein programmatisches Motto würde uns ein zu enges Korsett auferlegen, das ist bei einem Jahresbudget von 80.000 Euro nicht möglich", sagt Stöckler, ohne zu jammern - und freut sich umso mehr über großzügige Förderer wie etwa die Raiffeisenbank St. Paul. Täglich ist der Idealist in seinem Büro anzutreffen, täglich erreichen ihn Mails mit Anfragen von Künstlern, die Interesse an einem Auftritt bekunden. "Die Künstler kommen gern zu uns, aber sicher nicht wegen der Gage, sondern weil sie hier herzlich aufgenommen werden, und weil sie sich in diesem Ambiente sehr wohl fühlen."

Jeweils im Frühjahr beginnt der Organisator mit der praktischen Konzeption des Programms, Anfang Oktober muss es unter Dach und Fach sein. Um vor allem auch den Nachwuchs etwa aus den Musikschulen anzusprechen, ist der Eintritt heuer bis zum Alter von 16 Jahren frei. Schauplatz des Kultursommers sind die Kirche und der neu gestaltete Hof des Stiftes, das auf einem Felskegel hoch über der Talsohle thront. Im Jahr 1901 von Graf Engelbert von Spanheim gegründet und von Mönchen aus dem schwäbischen Reformkloster Hirsau aufgebaut, ist St. Paul nicht nur für seine romanische Basilika mit dem eindrucksvollen Freskenschmuck berühmt, sondern auch für eine der größten Kunstsammlungen Österreichs mit Werken aus ganz Europa, von der Romantik bis zur Gegenwart [...]

eng


 

PRESSEBERICHTE 2011


Unterkärntner Nachrichten, 7.12.2011 

Kultursponsoring- Preis für Förderer des St. Pauler Kultursommer


Österreichweit erfährt der Kultursponsoringpreis "Maecenas" schon seine 23. Auflage- in Kärnten wurde er zum achten Mal vergeben. Die Idee dahinter: Man will jene Unternehmen vor den Vorhang holen, die sich im Sponsoringbereich besonders engagieren und mit Sachspenden oder finanzieller Hilfe Kunst- oder Kulturprojekte unterstützen bzw. zur Erhaltung oder Weiterentwicklung von österreichischem Kulturgut beitragen.
Im Rahmen eines Galaabends in der Carinthischen Musikakademie im Stift Ossiach wurde an elf Lavanttaler Unternehmen, die als Sponsoren und Förderer den St. Pauler Kultursommer unterstützen, ein "Maecenas"- Anerkennungspreis in der Kategorie "Langfristiges Sponsoring Engagement" vergeben. Insgesamt wurden 37 Projekte eingereicht und von einer Jury unter dem Vorsitz von Prof. Mag. Richard Kriesche (Hochschule für Gestaltung, Offenbach am Main) beurteilt. Gemeinsam mit Mag. Brigitte Kössner-Skoff, der Geschäftsführerin der Initiativen Wirtschaft für Kunst, überreichte Kulturlandesrat Mag. Harald Dobernig an folgende Firmen den Preis: Cimenti Reisen Lavamünd, Gasthof Hüttenwirt Lavamünd, Foto Lintschnig (Wolfsberg), Lavanttaler Messe, KELAG, Physio-Dynamik St. Paul, Raiffeisenbank St. Paul, Elektro Mahkovec, Gasthof Poppmeier, Gasthof Pension Johannesmesner und Mondi Frantschach.
Der organisatorische Leiter des St. Pauler Kultursommers, Dipl.-Ing. Reinhold Stöckler dankte den Firmen für ihre Bereitschaft am Projekt mitzuwirken und erwähnte in diversen Interviews, dass ohne die zahlreichen Förderer und Sponsoren es nicht möglich wäre, alljährlich ein anspruchsvolles Kultursommer-Programm zu planen und zu veranstalten.
Die "Maecenas"- Hauptpreise erhielten die Griffner Haus AG mit dem Projekt "Flederhaus" sowie Hermine Wiegele von der gleichnamigen Bäckerei Wiegele für das Projekt "Brot und Kunst" und ihr Engagement für das Museum des Nötscher Kreises. Der zweite Anerkennungspreis ging an die Volksschule Gmünd und die Maltaholz GesmbH für die Unterstützung der Künstlerstadt Gmünd.
Obwohl der "Maecenas"-Preis nur rein ideellen Charakter hat und mit keiner finanziellen Dotation verbunden ist, stellt dieser nicht nur eine Ehrung für die Preisträger dar, sondern es wird auch der St. Pauler Kultursommer damit aufgewertet (...)


 

St. Pauler Kultursommer - Hauptstrasse 1 - 9470 St. Paul im Lavanttal - (+43) (0)4357 - 2019 21