St. Pauler KultursommerBenediktinerstift St.Paul |
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Presseberichte
WOCHE, 17.8.2011 Viel Erfolg seit 32 Jahren In diesem Sommer fand der "St. Pauler Kultursommer" zum 32. Mal mit mehr als 3. 000 Besuchern statt. St. Paul. Rund 3.800 Besucher stürmten, wie schon im Jahr zuvor, die größte kulturelle Sommerveranstaltung im Lavanttal. ...........
Unterkärntner Nachrichten 17.8.2011 Exzellentes Finale mit jungen Künstlern Mit „jeunes esprits“ endete am vergangenen Freitag zukunftsweisend der 32. St. Pauler Kultursommer, indem wieder einmal mehr einem jungen Ensemble unter dem Titel „carinth.Akkord“ eine erste Auftrittsmöglichkeit geboten wurde. Und immer wieder erweist es sich als richtig, denn die Qualität des gebotenen Programms brauchte keine Vergleiche zu scheuen. Betreut von Frau Prof. Elisabeth Fister im Diplomstudium Kammermusik am Kärntner Landeskonservatorium musizierten die 24-jährige Geigerin Klavdija Jarc (Slowenien) und die 23-jährige Cellistin Cornelia Perwein (Friesach) mit dem bereits etwas erfahreneren Pianisten Thomas Sixt (Bad St. Leonhard) auf bemerkenswertem Niveau. Den ersten Teil des Programms bestritten Klauvdija Jarc und Thomas Sixt im Duo mit nicht nur technisch, sondern auch musikalisch anspruchsvollen Sonaten von Mozart und Schulhoff. Der nur scheinbar leichte „Spiegel im Spiegel“ von Arvo Pärt aber ließ zum Kontrast die Zeit im Klang gerinnen. Im zweiten Teil kam Schuberts Klaviertrio Nr. 2 in Es-Dur zur Aufführung, dessen überzeugende Interpretation das Publikum schließlich zu standing ovations veranlasste. Dieses Trio wird man sich merken müssen! RG
12.8.2011 Kleine Zeitung Barockmusik hatte den Jazz Die Capella Leopoldina sagte Ja zu AMEN. St. Paul/Lav. Das Ricercare benannte in der Barockzeit ein Instrumentalstück, das wie durch tastendes Suchen zu einem Thema und zu einer nicht näher festgelegten Form fand. Für die Capella Leopoldina, eine Gruppe ausgezeichneter Solisten, spezialisiert auf das Spielen alter Musik mit Originalinstrumenten, ist es eine willkommene Brücke vom Generalbasszeitalter zu aktueller Jazzmusik. Wie haltbar diese Verbindung ist, demonstrieren sie in zwei Stunden anregener Musik, in denen das Barockensemble in der Jazzformation AMEN - Asatrian Karen (Klavier), Erian Michael (Saxophon), Mallinger Bernie (Violine) und Neugebauer Herwig (Bass) - ein ideales Gegenüber fand. Mit geballter Verve machten sich die ungleichen Paarungen dran, die Begegnung von Barockmusik und Jazz erst als ein Gegenüber, dann Zug um Zug auch als ein Miteinander vorzustellen. Immer mit dem beiderseitigen Haltegriff des Basso ostinato, der in Chanconnen wie Volksliedern ebenso ein Strukturgerüst bildet, wie in berühmten Jazzstandards. Die Blöckflöte (Josue Melendez) bekam den Blues. In intensiven Dialogen kriegten sich die Kontrabässe (Walter Bachkönig, Herwig Neugebauer) in die Gänge. Rhythmisches brachten Cembalo (Susanne Pumhösl) und Laute (Hubert Hoffmann) ein. Ulrike Engel zauberte mit Barockgeige Melodienbögen. Als Leiter des gesamten Unternehmens bediente Jörg Zwicker sein Barockcello, das zuweilen gehörig ins Swingen kam. Das Publikum war begeistert. WR.
18.8.2011 Unterkärntner Nachrichten
FUSION - aber ohne Konfusion! Keine Verwirrung, sondern musikalische und geistige Übereinstimmung auf exzellente Art hat das Projekt „FUSION – Baroque meets Jazz“ in der Stiftskirche St. Paul am vergangenen Mittwoch geboten. Die Idee, Barockmusik mit Jazz zu kombinieren, geht auf eine Initiative von Jörg Zwicker – Leiter der Capella Leopoldina in Graz – zurück und vor einigen Jahren fand in St. Paul das erste Konzert statt. Im Klagenfurter Jazzpianisten Karen Asatrian und seinem Ensemble AMEN hat Zwicker kongeniale Partner gefunden. Obwohl eineinhalb Jahrhunderte auseinander liegend, gibt es Übereinstimmungen zwischen beiden Stilen, wie z.B. die wiederkehrenden Basslinien oder die Improvisation bzw. die Verzierungstechnik. Aus dieser Freiheit heraus wirkt Barockmusik höchst mitreißend und modern. Nach der spanischen Melodie von „La Follia“ begann ein Programm, in welchem verschiedene Modelle der Kombination beider Stile wechselten. Ciaconnen und Ricercari, aber auch irische Volksliedmelodien wechselten beinahe unmerklich die Seiten, ohne dass dies als Stilbruch zu empfinden gewesen wäre. Den Höhepunkt bildete wohl die Kombination aller Instrumente in der Ciaconna von J.H. Schmelzer zu einer faszinierenden Festmusik, bei der vor allem die virtuose Barockgeigerin Ulli Engel, der Barockcellist Jörg Zwicker, der Lautenist Hubert Hoffmann, der Jazzgeiger Bernie Mallinger, der Jazzsaxophonist Michael Erian und Karen Asatrian am Piano ihrer Improvisationskunst wohldosiert freien Lauf ließen. Ein zahlreich erschienenes Publikum konnte beglückt die Stiftskirche verlassen. RG 3.8.2011 Unterkärntner Nachrichten Auf Flügeln des Gesanges Die „Publikumsfamilie“ des St. Pauler Kultursommers war wieder sehr zahlreich erschienen, um „auf Flügeln des Gesanges“ den Alltag für zwei Stunden hinter sich zu lassen. Und wieder einmal waren es einheimische KünstlerInnen, die in einem Heimspiel ihr Können zeigten. Die Wolfsberger Sopranistin Monika Münzer und die aus Reichenfels stammende Mezzosopranistin Katrin Kriegl gestalteten mit dem Pianisten Christian Koch, geboren in Klagenfurt, einen abwechslungsreichen Liederabend. Während Monika Münzer mit ihrer sicheren und klaren Höhe sich bei Felix Mendelssohn-Bartholdy und Franz Schubert zu Hause fühlte, interpretierte Katrin Kriegl sehr differenziert Lieder von Hugo Wolf und Johannes Brahms mit ihrem weichen und vollen Timbre. Besonders die Duett-Lieder von Mendelssohn-Bartholdy und Robert Schumann trafen den Nerv des Publikums. Christian Koch, international gefragter Korrepetitor, bereitete den beiden Solistinnen scheinbar mühelos das Fundament mit seiner wohldosierten Begleitung. Mit zwei Duett-Zugaben dankten die KünstlerInnen für den großen Applaus. RG
27.7.2011 Unterkärntner Nachrichten Mit russischem Programm überzeugt Es ist schon überraschend, wie sich ein Konzert, dem man vorher keine überragende Bedeutung beimisst, zu einem Erlebnis werden kann, das man nicht missen möchte. So geschehen beim letzten Konzert des St. Pauler Kultursommers am vergangenen Mittwoch. Svetlana Sokolova war den Besuchern zwar vom Vorjahr als Begleiterin vielleicht noch in vager Erinnerung, aber wer kannte sie schon als Konzertpianistin von überragendem Format? Die an der Grazer Kunstuniversität lehrende aus Russland gebürtige Pianistin lebt seit 1993 in Österreich und hat bereits viele Auszeichnungen erhalten. Das Programm „beschränkte“ sich auf russische Klavierliteratur der Spätromantik und des 20. Jahrhunderts: Tschaikowsky, Rubinstein, Rachmaninov, Skrjabin, Prokofjew oder Schostakowitsch haben es verstanden, die Gefühlswelt der „russischen Seele“ in Töne zu fassen und Svetlana Sokolova hat diese Welt meisterhaft dargestellt, in der Betrübtheit, Innigkeit und Zartheit in heftigste emotionale Ausbrüche umschlagen können. Die Musik schien dieser Magierin der Tasten aus dem Klavier entgegen zu kommen, wie sie es wünschte. Die Schlichtheit ihres Auftretens bildete den Kontrapunkt zur Aussagekraft ihrer Interpretationen. Der begeisterte Applaus bewirkte zwei Zugaben. GR
Unterkärntner Nachrichten 20.7.2011: „Junge Künstler“ beim Kultursommer St. Paul Zum Selbstverständnis des St. Pauler Kultursommers gehörte immer schon, jungen einheimischen Talenten und Ensembles eine – manchmal die erste – Bühne zu bieten. Auch am vergangenen Mittwoch waren gleich dreizehn junge Kärntner InstrumentalistInnen, von denen sechs aus dem Lavanttal stammen, in der Stiftskirche zu Gast. Philipp Fellner (Posaune) und Markus Fellner (Klarinette) hatten ein interessantes Programm zusammengestellt, in dem verschiedene Formationen und Solisten „zu Ton“ kamen: Vom Posaunen-Ensemble „Schwermetall light“ mit Philipp Fellner wurde barocke und romantische Musik klar aber gefühlvoll interpretiert. Cindy Pachler, ausgezeichnet bei „Prima la Musica“ 2010 und gerade erst dem BORG erfolgreich entwachsen, zeigte mit großer Sicherheit an Chopin ihr Können. Stefan Kollmann interpretierte Bachs Polyphonie überzeugend am Akkordeon. In einen magischen Raum verwandelte Christian Klautzer die Stiftskirche mit den Klängen des Marimbaphons. Bewunderung verdiente sich auch Martin Gönitzer mit der souveränen Interpretation des Trompetenkonzerts von A. Arutjunian (sicher begleitet von Cindy Pachler). Markus Fellner wirkte im Holzbläserensemble „quintUs“ mit, das mit einem anspruchsvollen Werk von A. Rubstov das abwechslungsreiche Programm abrundete. Mögen diese Auftritte der Beginn für viele erfolgreiche Musikerkarrieren sein! RG Unterkäntner Nachrichten 13.7.2011 Großartiges Chorprojekt beim St. Pauler Kultursommer Gleich zweimal war vergangene Woche die Stiftskirche St. Paul so gut wie ausverkauft, als Siegi Hoffmann sein Chorprojekt 2011 präsentierte. Es war ein gewaltiges Projekt – sowohl die Schar der SängerInnen (die Chöre von Bach, Ettendorf und Lavamünd sowie die Schulchöre der Musikhauptschule Wolfsberg und der Hauptschule Lavamünd waren beteiligt) als auch den Umfang des Programms betreffend. Die Einstudierung lag in den Händen von Siegi Hoffmann, Josefine Stöckler und Anna Mokoru. Hervorragende Arbeit hatten aber auch Barbara Koller und Herta Radl-Findenig geleistet, die für die Einstudierung der Schülerchöre verantwortlich waren. Entsprechend der Überzeugung von Bettina von Arnim, dass die Musik die Berührung zwischen Gott und der Seele sei, war das gesamte Programm der geistlichen Musik gewidmet. Großartig wurde die „Mass of the Children“ von John Rutter (2003 uraufgeführt) interpretiert, die mit ihren melodischen Elementen vielleicht einfach klingen mag, für die SängerInnen aber eine besondere Herausforderung darstellt. Text und Musik gehen dabei ideal zusammen und klassische Satztechnik verbindet sich mit moderner harmonischer Struktur. Die aus Kyrie, Gloria, Sanctus, Agnus Dei und einem großen Finale bestehende Messe ist in sich wieder strukturiert durch die Folge von Kinderchor, Gemischtem Chor und Solisten. Birgit Stöckler (Sopran) und Johannes Mucher (Bariton) setzten dem Werk die solistischen Glanzpunkte auf. Die Instrumentalbegleitung besorgte die „Camerata Wolfsberg“ (Leitung: Wolfgang Turk) in klassischer Holzbläserbesetzung, erweitert mit Kontrabass, Harfe und Pauken. Der zweite Teil des Konzerts war geistlicher Chormusik vom 16. bis zum 20. Jahrhundert gewidmet. Werke von M.A. Ingegneri, W.A. Mozart, A.L. Webber, K. Jenkins, L.Spevacek, S. Rachmaninoff, J. Mäntijärvi, Ch. Gounod, J. Rutter und E. Glennie deuteten in verschiedenen Formen diese Verbindung zwischen Himmel und Erde. Abwechslungsreich wurden auch hier Kinderchor, solistische Einlagen und instrumental begleitete geistliche Gesänge kombiniert. Wohlverdienter riesiger Applaus brandete schließlich durch die Stiftskirche, nachdem das letzte Lied verklungen war. Gratulation zu diesem großartigen Projekt und dem wunderbaren Konzerterlebnis! RG Kleine Zeitung - Kultur 14.6.2011 Kultursommer Auftakt mit einer Zusage, die sitzt St. Paul/Lavanttal. Umrahmt vom Ensemble der Alt-Lavanttaler Trachtenkapelle ging die Eröffnung des 32. Kultursommers in St. Paul über die Bühne. Reinhold Stöckler, laufende Motor des KUSO, regte an, St. Paul analog zur Künstlerstadt Gmünd, als Kulturmarkt zu bezeichnen. Eine Überlegung wert, sind von dem Festival doch - so Vorsitzender P. Siegfried Stattmann - kulturelle Initiativen wie die Landes- und Europa-Ausstellung ausgegangen.Landeshauptmann-Stellvertreter Peter Kaiser urgierte zum x-ten Mal die Neuordnung der Förderpolitik. Verwunderung löste Landtagspräsident Lobnig aus: Er versprach sich beim Land für eine Subventionserhöhung einzusetzen und sagte 1000 (!) Euro für den Ankauf von Sesseln zu. Da setzt di nieder. Am besten gleich am 17. Juni beim Chor- und Orchesterkonzert.
Kronen Zeitung 10. Juni 2011 Kultursommer St. Paul: 14 Mal Solisten, Chöre, OrchesterJunge Talente und große Stars"Stark ist mein Herz, o Gott, ich will dir singen und spielen", heißt es im Psalm 57. Dieser Musikbegeisterung wird im Stift St. Paul beim 32. St. Pauler Kultursommer (KUSO) Rechnung getragen, der als Begegnungsraum für Kärnten, Oberitalien und Slowenien dient. Ab Samstag sind dort große Stars und junge Talente zu hören.
"Junge Künstler wie Ingolf Wunder und Alexander Kaimbacher haben sich bei uns erste Sporen verdient", so KUSO-Organisator Reinhold Stöckler stolz. Die Reihe "Junge Künstler" präsentiert heuer ein Projekt von Kärntner Chören und Musikschülern, die mit Birgit Stöckler (Sopran), Johannes Mucher (Bariton) und Jakob M. Mokoru (Rezitation) sowie dem Lehrer-Instrumentalensemble am 5. und 8. Juli "Musica Sacra" in die Stiftskirche bringen. Der 13. 7. gehört Konse-Studierenden wie dem Posauenquartett "Schwermetall light". Das junge Orchester "Collegium Carinthia", der Madrigalchor Klagenfurt und Juventus Musica Viktring bringen am 17.6. Mozart und Bruckner. "Auf den Flügeln des Gesangs" schweben Monika Münzer (Sopran) und Katrin Kriegl (Mezzo) am 28.7. Von Arban bis Vukán reicht das Repertoire des "Classic Art Ensemble" am 5.8. "Baoque meets Jazz" heißt es am 10.8. Klassisch wird´s am 2.7. mit der Internationalen Donauphilharmonie. Das erste der 14 Konzerte spielt das Ensemble der Alt-Lavanttaler Trachtenkapelle Samstag im Artrium (19 Uhr). Karten - 15 bis 25 Euro - unter Tel.: 04357/201921. |
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| „Kultursommer“– von jungen Künstlern bis zur Gitarren-Legende | |
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Der organisatorische Leiter, DI Reinhold Stöckler, hat schon vielen heimischen Nachwuchskünstlern die Möglichkeit geboten, beim St. Pauler Kultursommer aufzutreten und im Rampenlicht der musikinteressierten Öffentlichkeit zu stehen. Dieser Nachwuchsförderung schenkt er auch heuer wieder großes Augenmerk, denn das diesjährige Kultursommerprogramm wird maßgeblich von jungen – aber auch etablierten – Lavanttaler Künstlern mitgestaltet. Nach dem Festgottesdienst am Pfingstsonntag – zur Aufführung kommt die „Missa brevis“ von Jacob de Haan durch den Stiftschor und die Alt-Lavanttaler Trachtenkapelle St. Paul – folgt ein Chor-Orchester-Konzert mit dem Madrigalchor Klagenfurt und dem Chor Juventus Musica unter Klaus Kuchling mit Werken von Anton Bruckner. Weiters gestaltet die Choralschola des Grazer Doms eine Heilige Messe. Die Wiener Donauphilharmonie unter Georg Kugi wird mit einem Orchesterkonzert „In memoriam Hubert Steppan“ vertreten sein und die Capella Leopoldina Graz wird sich mit der Jazzformation „Amen“ unter dem Titel „FUSION - Baroque meets Jazz“ fusionieren. In der Reihe „Junge Künstler“ bringt Siegfried Hoffmann für die „Mass oft the Children“ von John Rutter drei Chöre, zwei Schulchöre und ein Ensemble der Bezirksmusikschule Wolfsberg zusammen. Außerdem sind noch „Carinth.Akkord“ und Studierende des Kärntner Landeskonservatoriums mit je einem Konzert vertreten. Ein Klavierabend mit Svetlana Sokolova, ein Liederabend mit Monika Münzer und Katrin Kriegl sowie ein Trompetenkonzert mit Gabor Boldoczki vervollständigen das Programm. Bei der einzigen Open-Air-Veranstaltung wird heuer Harri Stojka mit seinem Harri Stojka - GitanCœur d'Europe im Stiftshof am 28. Juni zu hören und zu sehen sein. Infos und Karten zum Kultursommer: Tel. 04357/2019-21, per E-Mail kuso@kuso-stpaul.at www.kuso-stpaul.at Von Seiten des St. Pauler Kultursommers, dem der Dekan des Benediktinerstiftes St. Paul, Mag. P. Siegfried Stattmann OSB, als Vorsitzender vorsteht, wird den Lesern der „Unterkärntner Nachrichten ein Kultursommer-Jahresabo zur Verfügung gestellt, das wir in der übernächsten Woche verlosen. Um an der Verlosung teilzunehmen, schicken Sie entweder eine Postkarte mit dem Kennwort „Kultursommer“ samt Telefonnummer an Unterkärntner Nachrichten, Sporergasse 6, 9400 Wolfsberg, oder eine E-Mail an gewinnspiel@unterkaerntner.at . Einsendeschluss ist Freitag, der 20. Mai 2011. Der Gewinner wird telefonisch verständigt! | |||
Presseberichte 2010
Kronen Zeitung 26.6.2010 Mnozil Brass im Stift Blech mit "Mnozil Brass" auf 20 Zeilen: genialer Vielklang, zum Weinen schön; einzigartiges Musikkabarett, zum Ersticken lustig; virtuoses Blech-Spiel, zum Aufspringen perfekt; klare Choreographie, zum Erstaunen leichtfüßig; beeindruckende Bühnenpräsenz, zum Nachahmen unmöglich; nachhaltige Wortlosigkeit, zum Verstehen geeignet; begeisternde Gesangseinlagen, zum Drüberstreuen zuckersüß. Kleine Zeitung Kärnten (26.6.2010) "Magic Moments" beim St. Pauler Musiksommer
Virtuosität
Ein echtes Erlebnis im Stiftshof zu St. Paul. hm
Was als musikalischer Spaß im Wiener Gasthaus "Mnozil" begann, landete auf der Bühne und reißt seit Jahren die Zuhörer von den Stühlen.
Als Mnozil Brass ziehen die sieben ausgefuchsten Blechmusikanten um die Welt und blasen dem Trübsinn den Marsch. Was nicht heißt, dass die drei Trompeter (Thomas Gansch, Robert Rother, Roman Rindberger) neben den drei Posaunisten (Leonhard Paul, Gerhard Füssl, Zoltan Kiss) und einem Tubisten (Wilfried Brandstötter) auf Marschmusik abonniert sind, denn die technisch perfekten Musiker spielen schlicht alles, was musikalisch
spielbar ist. Von der Schlagermusik über Klassik bis hin zu Anzug und Krawatte. Dass sie auch singen und pfeifen können, versteht sich von selbst. Seit einem Jahr feiern sie mit ihrem Programm "Magic Moments"
Erfolge in Serie. Eine bis zur artistischen Leistung choreografierte Show mit viel Clownerien und vor allem Musik. Wenn die Mnozils zur Attacke gegen das unsägliche Gedröhne von Vuvuzelas blasen und höchst siegreich in die Shiloh Ranch einreiten, bleibt kein Auge trocken.
Was immer die Sieben mit ihrem Blech musikantisch umsetzen, James Last oder Robert Schuhmann, eine Eigenkomposition oder einen bekannten Ohrwurm, heftig laut oder schmeichlerisch innig, sie produzieren wahrlich magische Momente. Das Publikum jubelte.
Konzert :„The power of heaven“ Chorus sine nomine 11.6.2010 Stiftskirche St. Paul
KTZ
Die Welt - Kang u. Enerie
Geistliche Chormusik von Jakobus Gallus, Guiseppe Verdi, Vytautas Miskinis, Samuel Barbar und Jan Peter Koene schwebte über St. Paul
Am Anfang war das Wort und das Wort ist Klang und Energie. Nicht nur die Erschaffung der
Welt kann man so erklären – auch die Faszination der Musik besteht darin, dass vom Klang
eine große Wirkung ausgeht. Sehen Sie nur einmal in die Gesichter von Menschen, die gerade
ein Konzert verlassen!
Solche Gedanken drängen sich auf, wenn man – wie vergangenen Freitag – in einem Konzert des St. Pauler Kultursommers sitzt und einer der renommiertesten Chöre Europas, der „Chorus sine nomine“ aus Wien unter der Leitung von Prof. Johannes Hiemetsberger, in der Stiftskirche die „Macht des Himmels“ erahnen lässt. In einem 80-minütigen Gesamtkunstwerk wurde geistliche Musik aus fünf Jahrhunderten mit Live-Eletronik, die Zitate aus dem Gesang verarbeitete, nahtlos verbunden und Stilgrenzen wurden wunderbar aufgehoben. Tiefen Eindruck hinterließ vor allem ein von Jan P. Koene vertonter Text aus der Apokalypse über das Weltgericht („… und zu verderben die, die die Erde verderbet haben“) für Solobratsche (Julia Purgina), Chor und Live-Elektronik – ein Aufschrei über die Ungerechtigkeit. Die Aufstellung der SängerInnen in venezianischer Coro-spezzato-Tradition mit Stereo-Wirkung und der Klang aus den im Raum verteilten Lautsprechern erzeugten das Gefühl, mitten im Energiefeld des Klangs zu sitzen.
Johannes Hiemetsberger hat hier mit dem Tontechniker, Komponisten und Jazzmusiker
Stefan Foidl ein Konzept eines Gesamtkunstwerks umgesetzt, das in seiner Wirkung
einzigartig ist.
So, wie die Akteure in ihrem Einzug den Raum klanglich und physisch erschlossen,
wurde dieser auch wieder verlassen – und trotzdem war er danach nicht leer.
Man schwebte noch immer zwischen Erde und Himmel.
Ach ja, was stand überhaupt auf dem Programm? Geistliche Chormusik von Jakobus
Gallus, Jan Peter Koene, Giuseppe Verdi, Vytautas Miskinis und Samuel Barber
Aber wenn man im Weltklang aufgeht, sind Namen nicht mehr wichtig: Chorus sine nomine!
Ergriffenes Schweigen wäre die adäquatere Reaktion gewesen als standing ovations.
Robert Gritsch
Dona nobis pacem – Konzert der Lavanttaler Schülerchöre am 8.6.2010
Beim heurigen Landesjugendsingen in Klagenfurt war der Bezirk Wolfsberg am
stärksten vertreten. Für die dabei ausgezeichneten Schülerchöre des Lavantt
ales organisierte Siegi Hoffmann in der Stiftskirche St. Paul ein Konzert
im Rahmen des St. Pauler Kultursommers. Mit dabei waren: die Volksschulen
Ettendorf, St. Marein und Schönweg, die Hauptschulen St. Paul und Bad
St. Leonhard, die Chöre der musikalischen Schwerpunktklassen der Hauptschule
Lavamünd, die Klassenchöre der Musikhauptschule Wolfsberg sowie der Chor des
BORG Wolfsberg. Die instrumentale Begleitung der gemeinsamen Lieder besorgten
die Schulband der MHS Wolfsberg (Gerhard Asprian) und das Orchester des
BORG Wolfsberg (Robert Gritsch). Man konnte sich live davon überzeugen,
dass der Chor der Volksschule Schönweg (Maria Planka) und der Klassenchor
der 4a der Hauptschule Lavamünd Siegi Hoffmann nur zu recht zum
Bundesjugendsingen nach Salzburg eingeladen wurden! Aber bereits
beim Konzert der besten Schülerchöre Kärntens im Villacher Kongress-Center
am 18. Juni werden von den dreizehn Teilnehmern sechs aus dem Lavanttal kommen!
Ob kleine oder große Teilnehmer – die Vielfalt der Beiträge und die
Begeisterung für die Musik machten aus dem Konzert ein Ereignis, das
dem Motto entsprach: die Musik ist eine Friedensbotschaft und lässt uns
froh in die Zukunft blicken. Dank gebührt auch dem St. Pauler Kultursommer,
der die Wichtigkeit der Förderung der Musikbegeisterung der Jugend praktiziert.
Kleine Zeitung - "Kulturscheckheft" v. 8.6.2010
Kultur im Stift
22. Mai 2010 bis 12. August 2010
Der St. Pauler Kultursommer ist das größte Musikfestival Unterkärntens
und findet heuer zum 31. Mal statt.
Das schlichte, zu Konzentration und Meditation anregende Ambiente der
romanischen Basilika, in der ein Großteil der Konzerte stattfindet,
trägt zum besonderen Hörgenuss wesentlich bei. Seit der Neugestaltung
des Stiftshofes hat sich dieser auch für Konzerte mit besonders regem
Publikumszuspruch als bestens geeignet erwiesen. Zum ersten Mal wird
heuer aber für ausgewählte Konzerte auch der Hemisphärensaal
(ehemals Bibliothek) zur Verfügung stehen.
Gemäß den Grundsätzen des St. Pauler Kultursommers liegen die Programm-
schwerpunkte bei jungen Kärntner Künstlern, Ensembles der Nachbarländer,
international renommierten Künstlern und der alternativen Szene sowie der
Einbindung der regionalen Jugend durch Schulen und Musikschulen.
Dieser Sommer kennt keine "Roten Zahlen"!
Magic Moments, sonder Zahl: Was der St. Pauler Kultursommer heuer alles zu bieten hat.
Mnozil Brass solllen im Stiftshof St. Paul heuer für "Magic Moments" sorgen.
Das Kürzel ist dynamisch, der Einsatz groß, die Subvention gering. Als "KuSo" tritt das größte Musikfestival Unterkärntens im Internet auf und auch wenn man - laut Organisator Reinhold Stöckler - "keine großen Sprünge machen kann", so stößt das Programmangebot doch auf Gegenliebe. Derartig, dass der "Hemisphärensaal" (maximal 150 Besucher) bisher für jedes Konzert einfach so klein war.
Und so wie sich der St. Pauler Kultursommer 2010 präsentiert, dürfte das auch heuer so bleiben. Einzig für den Jahresregenten Hugo Wolf und das letzte Konzert, einen französisch-spanischen Liederabend, ist der Hemisphärensaal vorgesehen. Eröffnet wird die Saison wie gewohnt am Pfingstwochenende mit zwei Festmessen: Am Sonntag wird in memoriam Hubert Steppan (das Vorstandsmitglied des Vereins starb im September 2009) "Zu Ehren der Heiligen Hemma von Gurk" aufgeführt. Tags darauf ist die "Lateinische Messe in C" von August Boegner op. 11 zu hören, am Abend des Pfingstmontag folgt die "Missa in Jazz" von Peter Schindler mit dem Kammerchor Norbert Artner, Karen Asatrian (Klavier), Emil Kritof (Schlagzeug), Stefan Gfrerer (Bass) u. a.
Den Schwerpunkt Chormusik vertieft der Chorus sine nomine mit "The Power of Heaven" (11. Juni). In der liebevoll gepflegten Reihe "Junge Künstler" gilt es das slowenische "Fegus quartet" (am 1. Juli spielen die vier Brüder Haydn, Brahms und den Jahresregenten Hugo Wolf) und das "Trio Echos" (4. August) näher kennenzulernen.
Für "Klingende Poesie" sorgen zwei mit klingendem Namen: Thomas Fheodoroff (Violine) und sein Sohn Valentin (Klavier) gastieren am 18. Juni in der Stiftskirche. Da könnte man auch schon für den 24. Juni Wetterglück erbitten: damit die "Magic Moments" mit Mnozil Brass unter freiem Himmel im Stiftshof zum Leuchten kommen und nicht ins Konvikt verlegt werden müssen.
Inklusive der Messen wurden im Vorjahr beim St. Pauler Kultursommer knapp 5000 Besucher gezählt. Das Land fördert das Festival mit 22.000 Euro (Dreijahresvertrag 2009/2010/2011). Da wird Stöckler nicht müde, Beihilfengerechtigkeit einzufordern (Beispiel: die Initiative "Kultur.Raum.Kirche" bekäme für ein weit geringeres Angebot 8000 Euro mehr Subvention). Nachsatz: St. Paul beweise, dass man mit geringem Budget auch anspruchsvolle Programme bieten kann. Rote Zahlen kennt man hier nicht.